Wissenschaft statt Klimareligion

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Die schweizer „Die Weltwoche“ schrieb schon im Sommer 2022 online: „Wissenschaft ist undemokratisch. Die Mehrheit kann sich fürchterlich irren und verrennen. […] Wenn Panik um sich greift, wenn Politik, Medien, Kulturschaffende und Modepäpste die Führerschaft übernehmen, bleibt die Wissenschaft auf der Strecke. Und das ist beim Klima leider der Fall.“ Dabei verweist der Autor auf die Unterzeichner einer Weltklimaerklärung, die von der „Global Climate Intelligence Group“ initiiert wurde. Immerhin hatten sich damit mehr als 1.400 Wissenschaftler, darunter etliche Nobelpreisträger gegen die Panikmache der sogenannten „Klimaaktivisten“ ausgesprochen. Geophysik-Professor und Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Künste und Wissenschaften, Guus Berkhout, hat die Climate Intelligence Foundation (CLINTEL) gegründet. Auf deren Homepage heißt es: „Es gibt keinen Klimanotstand!“ […] Klimaaktivisten behaupten, dass die Ursache für [den] drohenden Untergang die zunehmende Menge an CO2 ist, die durch menschliche Aktivitäten produziert wird. […] Viele tausend Wissenschaftler sind anderer Meinung; mehr als 1400 sind Clintel-Unterzeichner.“

Nun haben die Wissenschaftler in Deutschland gewissermaßen „Schützenhilfe“ erhalten. Die „Junge Freiheit“ berichtete vom Neurowissenschaftler Henning Beck, der den Klima-Chaoten Weltuntergangspropaganda vorwirft: „„Es wird mit einer Apokalypse gearbeitet. Es wird damit gearbeitet, daß wir uns an der Natur versündigt haben“, sagte er im Podcast des Kölner Stadt-Anzeigers und dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. […] Für die Straßenblockaden der „Letzten Generation“ zeigte Beck Verständnis, differenzierte aber zugleich. „Natürlich brechen Menschen Regeln, wenn sie gegen etwas protestieren. Also wenn man sich auf die Straße klebt. Das ist notwendig, aber die Büchse der Pandora ist sehr schnell geöffnet.“ Denn es brauche gesellschaftliche Grenzen, betonte der Wissenschaftler und deutsche Meister im Science Slam. „Nicht jeder Zweck heiligt die Mittel.““

Dem wäre eigentlich nur hinzuzufügen, dass eine instrumentalisierte und politisierte Wissenschaft mit einer rücksichtslos durchgesetzten herrschenden Lehrmeinung, professoralen Gefälligkeitsgutachten, Vergabe von Fördermitteln nach Gesinnungsbarometer und dem Niedermachen begründet Andersdenkender fatale Folgen zeitigt. Weswegen Alex Baur denn auch in der „Weltwoche“ schreibt: „So galt in Deutschland während der 1930er Jahre die Doktrin, dass es eine wahre arische und eine falsche jüdische Physik gäbe. Im Rückblick erscheint es irrwitzig, dass Scharen von gestandenen Wissenschaftlern an diesen Humbug glaubten.“

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