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Die Fähigkeit und Bereitschaft der Menschen, die Gefühle, Gedanken und Perspektiven anderer zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden, nennt man Empathie. Empathie umfasst also das Mitfühlen als auch die kognitive Komponente, bei der man rational versteht, was der andere denkt oder empfindet. Auf die verschiedenen Formen von Empathie will ich hier nicht eingehen. Nur so viel: Sie scheint uns zunehmend abhanden zu kommen.
Das ergibt der von der Zurich Versicherung jüngst vorgelegte Empathie-Report 2026. Zu den zentralen Ergebnissen gehört, dass die Mehrheit der Deutschen (83 Prozent) einen Rückgang von Empathie in der Gesellschaft wahrnimmt. Mehr als die Hälfte erwartet einen weiteren Rückgang in den nächsten fünf Jahren, wobei der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland für neun von zehn Befragten geschwächt erscheint. Respektlosigkeit und ein rauerer Umgangston gehören für viele Deutsche längst zum Alltag, und die „Sozialen Medien“ gelten als Haupttreiber des Empathieverlusts. Orte der Begegnung wirken dabei gewissermaßen heilsam, weil sie die Empathie fördern.
Bernd O. Engelien, Mitglied des Executive Committees der Zurich Gruppe Deutschland und Vorstand der Zurich Kinder- und Jugendstiftung sagt: „Die vergangenen Krisenjahre waren für viele Menschen ein Stresstest – wirtschaftlich, gesellschaftlich und emotional. Pandemie, hohe Preise, internationale Konflikte und hitzige Debatten auf der politischen Bühne haben Spuren hinterlassen. Wenn heute 83 Prozent der Menschen im Land einen Rückgang von Empathie wahrnehmen, dann zeigt das, wie sehr sich diese Belastungen auf den gesellschaftlichen Umgang miteinander auswirken.“
Neben Vereinen sowie dem Freundes- und Familienkreis gehören auch Pflegeeinrichtungen und Schulen, zu den Orten, an denen Besserung stattfindet. Neun von zehn Befragten sind dabei der Ansicht, dass Empathie stärker als gesellschaftliche Schlüsselkompetenz vor allem in Schulen gefördert werden sollte. Viele verbinden mit mehr Empathie gerade im Schulalltag konkrete Verbesserungen für das gesellschaftliche Miteinander. Sie sehen die Vermittlung dieser sozialen Kompetenz als zentrale Bildungs- und Gesellschaftsaufgabe.
„An dieser Stelle zeigt das Studienergebnis sehr deutlich, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden kann. Die persönliche Begegnung und ein verantwortungsvolles Miteinander im Verein, Familie oder im Freundeskreis gelten als die wichtigsten Faktoren, um Empathie zu fördern“, erklärt Bernd O. Engelien.
Um dies zu ermöglichen, müssen etwa Leute wie der Bundespräsident ideologisch begründete Spaltungstendenzen bleiben lassen. Eine gratismutige, rot-grüne Lehrerschaft sollte wieder auf Wissensvermittlung setzen und nicht weltanschauliche Einflussnahme durch u.a. inszenierte klimareligiöse Panikszenarien versuchen. Islamische Religionsverbände sollten sich ihrer Gastrolle im christlich geprägten Deutschland bewusst sein und einfach mal einen Gang zurückschalten, wenn das Potemkinsche Dorf der Islamophobie errichtet wird. Und Migranten allen Alters haben sich gefälligst an die hiesigen kulturellen und sozialen Verhältnisse ohne Wenn und Aber anzupassen – dann wird es meiner Meinung nach auch wieder was mit der Empathie und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt hierzulande.
Links:
Empathie-Report 2026: Mitgefühl auf dem Rückzug | Zurich Gruppe Deutschland
Empathie-Report 2026: Eine starke Gesellschaft braucht mehr Empathie in Schulen | gsi.news