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Kaputte Toiletten, fehlende Lehrer, marode Schulgebäude – damit haben die Proteste französischer Schüler wohl wirklich begonnen. Wer allerdings jetzt noch angesichts brennender Schulen, tausender Festnahmen und organisierter Blockaden von einem gewöhnlichen Schülerprotest daher fabuliert, will – wie die Mainstreammedien oder der ÖRR – gar nicht berichten. Er will verschleiern und zwar das, was wirklich passiert.
Denn zuallererst in Frankreich ging es innerhalb weniger Wochen wieder einmal rund. Der Eindruck entstand, dass es den Schülern – wenn es denn welche waren, die man auf den Bildschirmen zu sehen bekam – nicht um die unter anderem auch in Frankreich vernachlässigte schulische Infrastruktur ging, sondern schlicht um Randale. Gleichzeitig bemühen sich ganz offensichtlich politisch linke Extremisten, die sogenannte „jugendliche Protestbewegung“ für eigene Ziele als Vehikel zu nutzen. Die französische Regierung spricht unter Berufung auf Nachrichtendienste sogar von einem „organisierten Manöver“ aus dem Umfeld der linksradikalen Partei La France Insoumise (LFI). Die LFI bestreitet den Vorwurf natürlich.
Noch interessanter sind die Verbindungen in islamistische und propalästinensisch-extremistische Milieus. Nach Recherchen der Journalistin Nora Bussigny steht die bei den Protesten aktive Gruppe RED Jeunes in Verbindung mit den Étudiants Musulmans de France, die ein französischer Regierungsbericht dem Umfeld der Muslimbrüder zurechnet. In Belgien tritt zudem das in Deutschland verbotene Samidoun-Netzwerk offen auf den Plan.
Dass Linke die Bewegung auch in Deutschland nutzbar machen wollen, verschweigen sie nicht einmal. Das revolutionär-marxistische Portal „Klasse gegen Klasse“ feiert ausdrücklich, dass der „Funke“ aus Frankreich nach Deutschland überspringe. Gefordert werden von den studentischen Ideologen gemeinsame Schul- und Universitätsstreiks gegen „Krieg und Kürzungen“, die Verknüpfung mit Arbeitskämpfen (?) sowie die Ausweitung der Blockaden auf Hochschulen. Es wurde dafür eine offene Versammlung an der Technischen Universität Berlin angekündigt.
Hier geht es also längst nicht mehr nur um saubere Schultoiletten oder deprimierende Graffitis oder kaputte Klassenzimmer. Diese realen Missstände der kurz vor der Pleite stehenden „Grand Nation“ haben nur den willkommenen Anlass geliefert: Radikale politische Netzwerke versuchen nun daraus eine allgemeine Protestbewegung gegen Staat, Polizei, Militär, Wirtschaftssystem und westliche Gesellschaft zu machen. Gerade Berlin ist dafür nach den letzten Wahlen eine wunderbare Spielwiese. Seit Jahren sind auch dort Überschneidungen zwischen linksextremen und islamistischen beziehungsweise terrornahen propalästinensischen Strukturen bekannt. Gemeinsamer Nenner ist häufig die Feindschaft gegen die politische Rechte, Israel, Polizei, „Kapitalismus“ und den westlichen Staat.
Wer diese irrsinnige Entwicklung weiterhin als spontane Schülerrebellion wegen schlechter Schulgebäude verniedlicht, ignoriert den entscheidenden Punkt: Die antisemitische, die antikapitalistische Linke hat längst verstanden, was für ein Mobilisierungspotenzial in dem Aufstand der vordergründig an der Verbesserung ihrer Lernbedingungen interessierten Schülern und Studenten steckt. Die Linken und die Islamisten arbeiten völlig ungehindert Hand in Hand daran, das morbide und zerstörerische Theater wohlstandsverwahrloster Jugendlicher für ihre eigene Agenda zu nutzen.
Links:
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